Ballet Mécanique

Frankfurt LAB
Schmidtstraße 12
60326 Frankfurt am Main

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Event organiser: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Germany

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Ermäßigungen gelten für Schüler, Studierende (bis 27 Jahre), Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende, Arbeitslose und Menschen mit Behinderung ab 80% GdB. Karten für Menschen mit Behinderung, Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen bitte über 069 155 2000 buchen. Nachweise sind beim Einlass vorzuzeigen.

RMV-Kombiticket ist im Ticketpreis enthalten.
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Event info

BALLET MÉCANIQUE

George Antheil: Ballet Mécanique für 2 Pianolas,
10 Schlagzeuger und 6 Klaviere (1923–24)
Enno Poppe: Rundfunk für 9 Synthesizer (2018)

Ensemble Modern
ensemble mosaik
Enno Poppe (Dirigent)

Dauer: ca. 1 h 40 min / ohne Pause

Er galt als Enfant terrible und als »Bad Boy of Music« und er
schrieb in den 1920er Jahren die wohl berühmteste Maschinenmusik der Zeit. Eines der Schlüsselwerke der »Roaring Twenties«. Mit seinem Ballet Mécanique verlässt George
Antheil den Schutzraum der Kunst und bringt mit sirrenden
und krachenden Geräuschen von Sirenen und Propellern die
rohe Wirklichkeit der Maschinen auf die Bühne. Sein Blick ist
geprägt von einer Faszination für die technische Moderne
und richtet sich voller Zuversicht auf eine Zukunft, die für die
Menschen keine Grenzen kennt.
Wendet Antheil seinen Blick in eine goldene Zukunft der
Maschinen, so wirft der Komponist Enno Poppe einen augenzwinkernden Blick zurück auf die Synthesizer-Sounds der Vergangenheit. In seinem 2018 uraufgeführten, virtuos polyphonen Stück Rundfunk erinnert Poppe an die Frühzeit der Experimentalstudios der Sendeanstalten und deren herausragende Bedeutung für die Förderung und Entwicklung elektronischer Musik. Es entfaltet sich ein bis ins Detail ausgestalteter Spannungsbogen aus historischen Elektronik-Sounds.
Klänge von Minimoogs und den Schweineorgeln der 1960er und 1970er Jahre werden seziert und im Computer neu zusammengebaut. Ein Feuerwerk, das der Komponist gemeinsam mit den Musiker*innen des Ensemble Mosaik in aberwitzigen Tempi, stolpernden Rhythmen und mit eigenwilliger Zeichensprache abfackelt.

Ort der Veranstaltung

Das Frankfurter LAB ist ein Ort des Experimentierens, Ausprobierens, Umfunktionierens und Produzierens. Das Laboratorium der besonderen Art erforscht und entwickelt moderne und vor allem neue kulturelle Ausdrucksweisen, die geprägt sind von Kunst, Musik, Tanz und Theater. Im Fokus stehen deshalb die experimentellen künstlerischen Prozesse und Entwicklungen als ästhetische Erfahrungen und nicht allein, wie in anderen Theaterhäusern üblich, das Ergebnis.

Das Publikum, zu dem auch viele Frankfurter Schüler/innen und Studierende zählen, muss deshalb auf festgelegte Spielpläne verzichten, erhält dafür aber die seltene und außergewöhnliche Möglichkeit mitzuerleben, wie renommierte Künstler/innen aus aller Welt gemeinsam neue Werke und Darbietungsformen entwickeln, ausprobieren und umsetzen. Eine kritische Auseinandersetzung des Publikums mit den künstlerischen Experimenten ist gewünscht, denn eine Vielfalt von Ideen, Wahrnehmungen und Perspektiven inspiriert und beflügelt die Produktionsarbeit.

Die Entstehung nie dagewesener und hochmoderner Formen der Kunst mitzuerleben und sogar die Möglichkeit zu haben, Teil davon zu werden, macht das Frankfurter LAB sowohl für die Künstler/innen als auch für das Publikum zu einem einzigartigen und kulturell sehr wertvollen Theaterhaus, das in der Vielfalt und Konsequenz seiner Arbeit häufig über ähnliche Ansätze anderer Schauspielstätten hinausgeht.
Frankfurt LAB
Schmidtstraße 12
60326 Frankfurt am Main