hr-Sinfoniekonzert | Abschiedskonzert Andrés Orozco-Estrada

Alte Oper | Großer Saal
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Event organiser: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Germany
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Event info

Abschiedskonzert Andrés Orozco-Estrada

Principal Guest

Hilary Hahn | Violine
Wiener Singverein
Andrés Orozco-Estrada | Dirigent

Alexander Zemlinsky | Psalm 13
Alberto Ginastera | Violinkonzert
Arnold Schönberg | Friede auf Erden
Richard Strauss | Also sprach Zarathustra


Welten prallen aufeinander. Hier die Verzweiflung des 13. Psalms »Herr, wie lange willst du mein vergessen«, den 1935 der vor den Nazis geflohene Zemlinsky vertonte. Dort die Zuversicht im Chorstück »Friede auf Erden« seines Mitstreiters Schönberg: »Und ein Reich will sich erbauen, das den Frieden sucht der Erde.« Strauss aber wischt das alles beiseite, er folgte in seinem »Also sprach Zarathustra« Nietzsche, der stolze Sätze vom Ende aller religiösen Systeme spricht, vom Übermenschen. Entsprechend strotzt das Strauss-Orchester vor Kraft – und geht an Grenzen wie Ginastera, der in seinem Violinkonzert den Virtuosen-Geist Paganinis beschwört.

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Worlds colliding. On the one hand the desperation of Psalm 13 – »How long, O Lord? Will you forget me forever?« set to music in 1935 by Zemlinsky after fleeing the Nazis. And on the other the confidence of »Peace on Earth«, a choral work by his fellow Schönberg: »And a kingdom yet shall rise up seeking Peace upon the Earth.« But Strauss sweeps that all aside: in his »Also sprach Zarathustra« he followed Nietzsche who proudly speaks about the end of all religious systems, about the ‘Übermensch’. Accordingly, the Strauss Orchestra is bursting with power – pushing itself to the very limits, as does Ginastera, who in his Violin Concerto conjures up the virtuoso spirit of Paganini.

Ort der Veranstaltung

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main