hr-Sinfoniekonzert | Peer Gynt

Artist in Residence | Waves of Iceland IDA FALK WINLAND | Solveig VÍKINGUR ÓLAFSSON | Klavier ALAIN ALTINOGLU | Dirigent ANNA ÞORVALDSDÓTTIR | Dreaming DANÍEL BJARNASON | Neues Werk (Auftragswerk des hr, des Los Angeles Philharmonic und des Iceland Symphony Orchestra – Uraufführung) EDVARD GRIEG | Peer Gynt – Schauspielmusik (Auszüge) Waves of Iceland – In einem mehrteiligen Schwerpunkt mit diesem Titel stellt das hr-Sinfonieorchester Frankfurt mit der hr-Bigband die Musikkultur Islands vor. Zwischen aktiven Vulkanen und uraltem Gletschereis, zwischen Meer und Lava hat sich dort eine eigenständige, originelle Musikszene entwickelt – offen für vielfältige musikalische Einflüsse wie die Eindrücke der sie umgebenden Natur. Mit Chefdirigent Alain Altinoglu und dem aktuellen »Artist in Residence« Víkingur Ólafsson werden in diesem Konzert dabei zwei faszinierende isländische Werke sowie ein Klassiker der nordischen Musik präsentiert. Von der 1977 geborenen isländischen Komponistin und Klang-Auratikerin Anna Thorvaldsdottir ist das preisegekrönte Orchesterwerk »Dreaming« kennenzulernen, von ihrem zwei Jahre jüngeren Kollegen Daníel Bjarnason ein neues Klavierkonzert in Uraufführung. Und nordisch geht aus auch weiter: Was den Deutschen der Faust, ist den Norwegern Peer Gynt: eine nationale Identifikationsfigur, wahrlich kein Held, vielmehr eine gespaltene Persönlichkeit. Goldgräber, Pelzjäger, Lügenerzähler, Großmaul, falscher Prophet war er und ein geschickter Taktierer – so jedenfalls hat ihn der Dichter Henrik Ibsen gezeichnet. Und Norwegens populärster Komponist Edvard Grieg hat diesen Stoff – »den unmusikalischsten von allen«, wie er beklagte – in eine Schauspielmusik voller Farben, Lokalkolorite und Stimmungen verwandelt, mit so plastischen Charakternummern wie »In der Halle des Bergkönigs«, »Morgenstimmung« und »Solveigs Lied«.

Source: Hessischer Rundfunk

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Frankfurt am Main
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