FRATOPIA | Musik und Film

hr-Sinfonieorchester | Frank Strobel, Leitung  

Alte Oper | Großer Saal
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Event organiser: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Germany
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Event info

Fratopia

Metropolis
Musik und Film

Fritz Langs monumentaler Science-Fiction-Klassiker
mit der Originalmusik von Gottfried Huppertz

Deutschland: 1927

Frank Strobel | Dirigent

Kaum ein Kunstwerk formuliert die Utopie einer Großstadt so eindrücklich wie Fritz Langs futuristischer Kultfilm »Metropolis«. Im Rahmen des neuen Festivals »Fratopia« der Alten Oper Frankfurt präsentiert das hr-Sinfonieorchester die auch ein knappes Jahrhundert nach ihrer Entstehung immer noch beeindruckenden Zukunftsszenarien mit der originalen Begleitmusik. Einen solchen Film hatte es bis 1927 noch nicht gegeben. Atemberaubende Architekturen einer Zukunftsstadt, tricktechnische Meisterleistungen, gigantische Massenszenen, von mehreren zehntausend Komparsen ist die Rede, Reales und Irreales werden filmisch verschmolzen. In Sachen Anspruch, Kosten, Drehzeit und Aufwand kannte dieser Film keinen Vergleich. Und auch in Sachen Filmmusik: Die 700 Seiten starke »Metropolis«-Partitur setzte seinerzeit einen bis heute unerreichten Maßstab dafür, wie eng Film und Soundtrack miteinander verzahnt sind. Erst durch die Musik bekommt der Film seine ganze Dynamik und Dramatik, sie kommentiert, schafft Parallelbezüge und Gefühlsräume. Und mitunter fragt man sich, ob nicht eher das Bild eine Reaktion auf die Musik ist, einer Oper entsprechend. Keiner kennt dabei diese Musik so gut wie Frank Strobel. Der Dirigent ist spezialisiert auf Filmmusiken, keiner kann wie er Bild und Ton in synchroner Übereinstimmung halten und trotzdem die Musik atmend und lebendig gestalten. Dabei wundert sich Strobel nicht, dass diese Musik klingt wie eine große spätromantische Oper: »Mit einer Musik im Stile von Strauss oder Wagner baut man eben Räume, in die sich ein Film einbetten lässt, nicht anders als in einem Fantasy- oder Science-Fiction-Film von heute.«

Eine Veranstaltung der Alten Oper Frankfurt in Kooperation mit dem hr-Sinfonieorchester.

HINWEIS:
Einlasskarte und Ausweis sind AOF-Personal auf Verlangen vorzuzeigen.
Bitte beachten Sie die Hygiene- und Abstandsregeln (insbesondere Maskenpflicht) gemäß den Hinweisen im Haus und dem Hygienekonzept der AOF unter www.alteoper.de. Bei Nichteinhaltung dieser Regeln bleibt ein Hausverweis vorbehalten. Nach Vorstellungsbeginn haben Sie keinen Anspruch auf Saaleinlass. Es gelten AGBs, besondere Regelungen während der COVID-19 Pandemie und Hausordnung der AOF.

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Hardly any work of art formulates the utopia of a big city as impressively as Fritz Lang´s futuristic cult film »Metropolis«. As part of the new »Fratopia« festival at the Alte Oper Frankfurt, the Frankfurt Radio Symphony presents the future scenarios, which are still impressive almost a century after they were made, with the original accompanying music. There had never been such a film until 1927. Breathtaking architectures of a future city, trick-technical masterpieces, gigantic mass scenes, there is talk of several ten thousand extras, the real and the unreal are cinematically fused. In terms of ambition, costs, shooting time and effort, this film knew no comparison. And also in terms of film music: the 700-page »Metropolis« score set a standard at the time that is still unmatched today for how closely film and soundtrack are intertwined. It is only through the music that the film acquires its full dynamics and drama; it comments, creates parallel references and emotional spaces. And sometimes one wonders whether the picture is not rather a reaction to the music, corresponding to an opera. No one knows this music as well as Frank Strobel. The conductor specializes in film music; no one can keep image and sound in synchronous agreement like he can and still make the music breathe and come alive. Strobel is not surprised that this music sounds like a great late romantic opera: »With music in the style of Strauss or Wagner, you build spaces in which a film can be embedded, not unlike a fantasy or science fiction film of today.«

An event of the Alte Oper Frankfurt in cooperation with the hr-Sinfonieorchester.

NOTE:
Admission card and ID must be shown to AOF staff on request.
Please observe the hygiene and distance rules (in particular the obligation to wear a mask) in accordance with the instructions in the building and the hygiene concept of the AOF at www.alteoper.de. The right to expulsion is reserved in the event of non-compliance with these rules. You have no right to admission to the auditorium after the performance has started. General terms and conditions, special regulations during the COVID-19 pandemic and house rules of the AOF apply.

Hygienekonzept

Hinweise für Konzertbesucher*innen
Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Vorgaben statt.

Bitte beachten Sie, dass ein Konzertbesuch aktuell nur mit Negativnachweis (d.h.mit anerkanntem negativen Testergebnis nicht älter als 24 Stunden „Bürgertest", Impfnachweis über vollständige Corona-Schutzimpfung o. Genesenennachweis) möglich ist.
Alle Veranstaltungen in der AOF finden unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt, um weiterhin bestmöglich zur Eindämmung des Corona-Virus beizutragen.

Bitte beachten Sie die Hygiene- und Abstandsregeln (u.a. Maskenpflicht während der Veranstaltung) gemäß den Hinweisen im Haus und dem Hygienekonzept der AOF unter www.alteoper.de. Bei Nichteinhaltung dieser Regeln bleibt ein Hausverweis vorbehalten. Es gelten AGBs, besondere Regelungen während der COVID-19 Pandemie und Hausordnung der AOF.

Ort der Veranstaltung

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main